Folge 4: Im Gespräch mit Meline Götz, Sexualpädagogin

Das Ziel von Bildung ist in der Regel, dass die Lernenden sich selbst, ihre Kompetenzen und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Doch es gibt eine weitere Facette in Bildungsprozessen, die eine unglaubliche Macht entfalten kann: Ermächtigung. Die Reflexion der eigenen Situation sowie  das Wissen um Inhalte, Strukturen und Möglichkeiten können Kraft und Stärke verleihen und eine wirkliche Änderung herbeiführen: im eigenen Leben, aber auch in der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne kann, darf und soll  Bildung auch Tabus brechen. 


In dieser Folge spreche ich mit Meline Götz. Sie ist Sexualpädagogin und hat sich im Sommer 2019 selbständig gemacht. Sie arbeitet unter anderem mit Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zusammen, schult Fachkräfte und berät z.B. Eltern, Angehörige von Menschen mit Behinderung oder Angehörige von älteren Menschen bei allen Fragen rund um das Thema Sexualität. Ihr Ziel ist, das selbstbestimmte Sexualität für alle Menschen als Grundbedürfnis selbstverständlich wird. Wir gehen unter anderem ein 

  • auf ihren beruflichen Werdegang (ab Minute 0:00)
  • auf die inhaltliche Arbeit mit ausgesprochen heterogenen Lerngruppen (ab Minute 12:00)
  • darauf, warum das Thema Sexualität in vielen Kontexten einen festen Platz benötigt und die Inhalte sekundär sind (ab Minute 16:20)
  • auf ihre Arbeit mit Fachkräften und Einrichtungen aus den Bereichen Behindertenhilfe und Altenpflege (ab Minute 17:50)
  • auf die Balance zwischen privatem und professionellem Kontext in Fortbildungen zum Thema Sexualität (ab Minute 21:45)
  • auf die Notwendigkeit, Sprache und Umgang mit einem schambesetzten Thema zu finden (ab Minute 28:20)
  • auf die Arbeit als Selbständige im Vergleich zur Festanstellung, vor dem Hintergrund vor Corona und mit den typischen Herausforderungen (ab Minute 30:20)
  • auf die Herausforderung, Honorare zu verhandeln (ab 37:40)
  • auf die Unterschiede zwischen Bildungs- und Beratungsarbeit (ab 39:30)
  • auf sexuelle Übergriffe, Grenzüberschreitungen und Selbstwirksamkeit (ab 40:40)
  • auf wünschenswerte veränderte Rahmenbedingungen (47:19)

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