Folge 24: Bildungsfrau Sonja Köpke

Folge 24: Bildungsfrau Sonja Köpke

Bildungsgerechtigkeit ist ein regelrechter Dauerbrenner, wenn es um das Thema Schule geht. Seit langem zeigen Studien, wie ungerecht das deutsche Bildungssystem ist und wie abhängig Bildungserfolg vom Elternhaus. Schulen selbst tun sich schwer, Lehrkräfte sind häufig überlastet und können den vielfältigen Ansprüchen kaum gerecht werden.

In dieser Folge beleuchte ich das Thema mit Bildungsfrau Sonja Köpke. Sie ist seit Juli 2022 Geschäftsführerin von Teach First Deutschland. Die Bildungsorganisation verfolgt einen spannenden Ansatz: Studienabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen begleiten Schulen als Fellows für zwei Jahre und sorgen so mit einem Mehr an Zeit für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Wir sprechen über Sonjas Begeisterung darüber, Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen gute Bildung zu ermöglichen, über das Potential von multiprofessionellen Teams und auch darüber wie wichtig Austausch und Netzwerk sind.

Folge 19: Bildungsfrau Monica Klein

Folge 19: Bildungsfrau Monica Klein

Berufsorientierung gelangt im deutschen Bildungssystem erst ab der 8. Klasse so richtig in den Fokus. Viel zu spät, findet Bildungsfrau Monica Klein, Gründerin und Geschäfstführerin der Weekendschool Deutschland. Mit ihrem aus den Niederlanden adaptierten Konzept ermöglicht sie es Kindern ab der 5. Klasse, im direkten Kontakt mit Expert*innen etwa 70 Berufe zu erkunden. Sie erfahren direkt in der Praxis, ob der Job ihnen liegt.
Wie sie die Weekendschool aufgebaut hat, wie das bisherige Feedback ausgefallen ist und wie schwierig die Finanzierung ist, wenn ein Konzept in kein Raster so richtig reinpassen will, erfahrt ihr in dieser Folge.

Folge 18: Bildungsfrau Julia Schütz

Folge 18: Bildungsfrau Julia Schütz

70% aller hauptberuflich Beschäftigten im gesamten Bildungsbereich sind Frauen – Bildungsfrauen! Der Internationale Frauentag 2022 ist eine ideale Gelegenheit, einmal den Blick auf die vielen Bildungsfrauen in Deutschland zu richten: Warum zieht es so viele Frauen in diesen Bereich? Wie steht es um die Rahmenbedingungen? Und warum mangelt es nach wie vor an Wertschätzung für diesen wichtigen Bereich?

Diese und weitere Fragen habe ich Professionsforscherin Prof. Dr. Julia Schütz von der FernUniversität Hagen gestellt. Seit vielen Jahren schon beschäftigt sie sich mit Themen wie Arbeitszufriedenheit, sozialer Anerkennung und der Ausgestaltung von Bildungsberufen. Ihre Ergebnisse sind ernüchternd – und rütteln gleichzeitig auf, dass wir uns noch nachdrücklicher für gute Bildung einsetzen!

Folge 17: Bildungsfrau Wencke Stegemann

Folge 17: Bildungsfrau Wencke Stegemann

Der gesellschaftliche Ton ist nicht erst durch die Corona Pandemie rau geworden. Beleidigungen, Hetze, tätliche Übergriffe finden alltäglich statt, überall in Deutschland. Da stellt sich die Frage, wie eine Gesellschaft wieder neu zu einem Miteinander finden kann. Eine Möglichkeit bietet politische Bildung, die mit ihren vielfältigen Angeboten versucht, diskriminierende Strukturen aufzudecken und den konstruktiven Austausch in den Fokus rückt.

Ich spreche deshalb in Folge 17 mit Bildungsfrau Wencke Stegemann. Mit ihrem Bildungsunternehmen Stories for Tomorrow hat sie sich vor kurzem auf den Weg gemacht, Jugendliche und Erwachsene zum Thema Antisemitismus zu sensibilisieren. Wir sprechen u.a. über das Potential von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Initiativen, welche Rolle Identität und Empathie beim Thema Diskriminierung spielen und welche Hürden aktuell noch bei Gründungsvorhaben im Bildungsbereich im Weg stehen.

Folge 13: Bildungsfrau Michèle Villard-Brand

Folge 13: Bildungsfrau Michèle Villard-Brand

Unterschiedliche Lebenswelten erfordern unterschiedliche Rahmenbedingungen für Bildung, denn nicht jede Schule passt zu jeder Familie. Internationale Schulen z.B. richten sich an Familien, die aufgrund von beruflichen Erfordernissen häufiger umziehen. Durch ein weltweit verzahntes Curriculum kann der Anschluss nach einem Umzug sichergestellt werden.

Bildungsfrau Michèle Villard-Brand leitet Kindergarten und Vorschule an der International School Frankfurt (kurz ISF) und arbeitet dort zugleich als Erzieherin. Wir sprechen unter anderem über die Angebotsstruktur ihrer Einrichtung, die Unterschiede zwischen Privatschulen und öffentlich geförderten Bildungseinrichtungen, über den Wert von Mehrsprachigkeit und auch darüber, warum es gerade im Bildungsbereich so wichtig ist, mit Leidenschaft dabei zu sein.

Anmerkung zur Folge:

Leider hat meine Recherche keine wirklichen Ergebnisse zur zweisprachigen Ausbildung von Erzieher*innen in Deutschland ergeben. Wer hierzu etwas weiß, darf sich gerne bei mir melden!