Folge 11: Bildungsfrauen Jennifer Busch und Hannah Schmidt-Friederich

Folge 11: Bildungsfrauen Jennifer Busch und Hannah Schmidt-Friederich

Das Nachholen von Lerninhalten, die durch die veränderte Schulrealität in Corona nicht vermittelt werden konnten, ist im Sommer 2021 ein großes Thema. „Aufholen nach Corona“ heißt zum Beispiel das Programm, welches das Bundesfamilienministerium aufgesetzt hat und an welchem sich viele Bildungseinrichtungen beteiligen. Doch auch schon vor Corona gab es Ansätze, Schüler*innen in den Ferien in Schulen ein vielfältiges Angebot zu machen, in dem Spaß am Lernen im Fokus steht.
Genau dies ist das Ziel von climb-Lernferien. 2012 wurde das Konzept von Jennifer Busch, Charlotte Frey und Hannah Schmidt-Friederichs entwickelt, kurz darauf gründeten die drei ein eigenes Sozialunternehmen. Mittlerweile gibt es climb-Lernferien nicht nur in Hamburg, sondern auch in anderen deutschen Städten. Mit Jenny und Hannah blicke ich auf die Ideenfindung, die Unternehmensgründung und ihre Erfahrungen in der Umsetzung ihrer Ferienangebote.

Bildung für alle: Julia von Westerholt über die Rolle der Volkshochschulen in Deutschland

Bildung für alle: Julia von Westerholt über die Rolle der Volkshochschulen in Deutschland

Deutschland hat ein föderales Bildungssystem. Das heißt, dass jedes Bundesland die Hoheit über seine Schulen hat. Zwar können auf diese Art und Weise regionale Besonderheiten besser in den Gesetzen berücksichtigt werden. Allerdings sorgt diese Situation auch immer wieder zu Frust und Irritationen, wenn z.B. Familien in ein anderes Bundesland ziehen und die Kinder nicht direkt inhaltlich anschließen können. Doch wie werden eigentlich die politischen Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf so viele Menschen haben? Dies und noch vieles mehr habe ich Mareike Wulf gefragt. Sie ist Abgeordnete der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sowie Bildungspolitische Sprecherin.

Sexualpädagogik und Inklusion: Wie Meline Götz tabuisierte Themen sichtbar macht

Sexualpädagogik und Inklusion: Wie Meline Götz tabuisierte Themen sichtbar macht

Deutschland hat ein föderales Bildungssystem. Das heißt, dass jedes Bundesland die Hoheit über seine Schulen hat. Zwar können auf diese Art und Weise regionale Besonderheiten besser in den Gesetzen berücksichtigt werden. Allerdings sorgt diese Situation auch immer wieder zu Frust und Irritationen, wenn z.B. Familien in ein anderes Bundesland ziehen und die Kinder nicht direkt inhaltlich anschließen können. Doch wie werden eigentlich die politischen Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf so viele Menschen haben? Dies und noch vieles mehr habe ich Mareike Wulf gefragt. Sie ist Abgeordnete der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sowie Bildungspolitische Sprecherin.

Folge 4: Bildungsfrau Meline Götz

Folge 4: Bildungsfrau Meline Götz

Das Ziel von Bildung ist in der Regel, dass die Lernenden sich selbst, ihre Kompetenzen und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Doch es gibt eine weitere Facette in Bildungsprozessen, die eine unglaubliche Macht entfalten kann: Ermächtigung. Die Reflexion der eigenen Situation sowie das Wissen um Inhalte, Strukturen und Möglichkeiten können Kraft und Stärke verleihen und eine wirkliche Änderung herbeiführen: im eigenen Leben, aber auch in der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne kann, darf und soll Bildung auch Tabus brechen.
In dieser Folge spreche ich mit Meline Götz. Sie ist Sexualpädagogin und hat sich im Sommer 2019 selbständig gemacht. Sie arbeitet unter anderem mit Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zusammen, schult Fachkräfte und berät z.B. Eltern, Angehörige von Menschen mit Behinderung oder Angehörige von älteren Menschen bei allen Fragen rund um das Thema Sexualität. Ihr Ziel ist, das selbstbestimmte Sexualität für alle Menschen als Grundbedürfnis selbstverständlich wird.