Bildung für alle: Julia von Westerholt über die Rolle der Volkshochschulen in Deutschland

Bildung für alle: Julia von Westerholt über die Rolle der Volkshochschulen in Deutschland

Deutschland hat ein föderales Bildungssystem. Das heißt, dass jedes Bundesland die Hoheit über seine Schulen hat. Zwar können auf diese Art und Weise regionale Besonderheiten besser in den Gesetzen berücksichtigt werden. Allerdings sorgt diese Situation auch immer wieder zu Frust und Irritationen, wenn z.B. Familien in ein anderes Bundesland ziehen und die Kinder nicht direkt inhaltlich anschließen können. Doch wie werden eigentlich die politischen Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf so viele Menschen haben? Dies und noch vieles mehr habe ich Mareike Wulf gefragt. Sie ist Abgeordnete der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sowie Bildungspolitische Sprecherin.

Folge 5: Bildungsfrau Julia von Westerholt

Folge 5: Bildungsfrau Julia von Westerholt

„Bildung für alle, wohnortnah“, so lautet das Versprechen der Volkshochschulen. Volkshochschulen sind der Inbegriff der Erwachsenenbildung, schließlich sind sie der größte Weiterbildungsanbieter in Deutschland. Knapp 900 Einrichtungen gibt es bundesweit und alle arbeiten in sehr individuellen Rahmenbedingungen, abhängig von Organisationsform, kommunalen Gegebenheiten und den jeweiligen Weiterbildungsgesetzen aus Landesebene. Zugleich bieten sie ein umfangreiches Bildungsangebot: berufliche Qualifikationen und Sprachkurse findet man dort ebenso wie z.B. Kurse zur gesundheitlichen Präsentation, zum aktuellen Tagesgeschehen und zum Nachholen von Schulabschlüssen. Und natürlich ist auch die Digitalisierung ein großes Thema.
Seit April 2020 vertritt Julia von Westerholt als Verbandsdirektorin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) die Interessen aller Volkshochschulen auf Bundesebene sowie in internationalen Kontexten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Volkshochschulen, aber auch auf die eigene Organisation sind ihr daher sehr präsent.

Sexualpädagogik und Inklusion: Wie Meline Götz tabuisierte Themen sichtbar macht

Sexualpädagogik und Inklusion: Wie Meline Götz tabuisierte Themen sichtbar macht

Deutschland hat ein föderales Bildungssystem. Das heißt, dass jedes Bundesland die Hoheit über seine Schulen hat. Zwar können auf diese Art und Weise regionale Besonderheiten besser in den Gesetzen berücksichtigt werden. Allerdings sorgt diese Situation auch immer wieder zu Frust und Irritationen, wenn z.B. Familien in ein anderes Bundesland ziehen und die Kinder nicht direkt inhaltlich anschließen können. Doch wie werden eigentlich die politischen Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf so viele Menschen haben? Dies und noch vieles mehr habe ich Mareike Wulf gefragt. Sie ist Abgeordnete der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sowie Bildungspolitische Sprecherin.

Folge 4: Bildungsfrau Meline Götz

Folge 4: Bildungsfrau Meline Götz

Das Ziel von Bildung ist in der Regel, dass die Lernenden sich selbst, ihre Kompetenzen und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Doch es gibt eine weitere Facette in Bildungsprozessen, die eine unglaubliche Macht entfalten kann: Ermächtigung. Die Reflexion der eigenen Situation sowie das Wissen um Inhalte, Strukturen und Möglichkeiten können Kraft und Stärke verleihen und eine wirkliche Änderung herbeiführen: im eigenen Leben, aber auch in der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne kann, darf und soll Bildung auch Tabus brechen.
In dieser Folge spreche ich mit Meline Götz. Sie ist Sexualpädagogin und hat sich im Sommer 2019 selbständig gemacht. Sie arbeitet unter anderem mit Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zusammen, schult Fachkräfte und berät z.B. Eltern, Angehörige von Menschen mit Behinderung oder Angehörige von älteren Menschen bei allen Fragen rund um das Thema Sexualität. Ihr Ziel ist, das selbstbestimmte Sexualität für alle Menschen als Grundbedürfnis selbstverständlich wird.

Bildungspolitik neu gedacht: Mareike Wulf im Gespräch über Digitalisierung und frühkindliche Bildung

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Deutschland hat ein föderales Bildungssystem. Das heißt, dass jedes Bundesland die Hoheit über seine Schulen hat. Zwar können auf diese Art und Weise regionale Besonderheiten besser in den Gesetzen berücksichtigt werden. Allerdings sorgt diese Situation auch immer wieder zu Frust und Irritationen, wenn z.B. Familien in ein anderes Bundesland ziehen und die Kinder nicht direkt inhaltlich anschließen können. Doch wie werden eigentlich die politischen Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf so viele Menschen haben? Dies und noch vieles mehr habe ich Mareike Wulf gefragt. Sie ist Abgeordnete der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sowie Bildungspolitische Sprecherin.